Beginn einer neuen Zeitrechnung
Seit etwa fünfzehn Jahren ist mein Werkzeugkeller dermaßen zugemüllt, dass an ein gedeihliches Arbeiten dort eigentlich nicht zu denken war. Mit Mühe habe ich mir immer eine Schneise freigeräumt, um die dringlichsten Dinge noch bewerkstelligen zu können. Aber Spaß hat das nicht mehr gemacht.
Der Anlass, hier eine Kehrtwende herbeizuführen, war ziemlich indirekt, aber nachhaltig. Ich hatte mir ein Wildwasserboot gekauft, dass ich nicht auch noch unter dem Carport lagern wollte. Stattdessen sollte hinter dem Haus ein kleiner Bootsschuppen entstehen, wo ich dieses und eventuell weitere Boote würde lagern können.
So ein Schuppen ist keine große Tat - ein paar Leisten zurechtsägen, an die Hauswand schrauben - und fertig ist die Laube! Aber dabei habe ich mich wieder über meine 70 Euro-Kreissäge geärgert, mit der das Sägen keinen Spaß macht. Sehnsüchtig dachte ich an die Zeit in Niedersachsen zurück, als ich eine etwa 40 Quadratmeter große Werkstatt mit Killinger-Drehbank und 250 Kilo schwerer Kombi-Maschine hatte. Damals hat Werken mit Holz einen großen Teil meines Lebens eingenommen - vielleicht nicht mehr in Niedersachsen, aber in der Zeit davor in Hamburg und Braunschweig.
Irgendwie war mir etwas verloren gegangen, dem ich immer still nachgetrauert habe. Dass ich für diesen Bootsschuppen mit pimmeligem Werkzeug arbeiten muss, ging mir schon gewaltig auf die Nerven. Das war kein Zustand für die zwei Projekte, mit denen ich schon seit Jahren schwanger gang: der Überarbeitung und schließlich der Überdachung unserer Terrasse. Nach reichlich Überlegung fällte ich im Urlaub in Schweden den Entschluss, eine neue Säge zu kaufen. Es sollte die Metabo TS 254 sein. Die war transportabel, so dass ich sie sowohl im Keller wie auch auf der Terrasse würde einsetzen können.
Die Lieferung zog sich schon mal recht lange hin, und leider musste ich dann beim Auspacken erkennen, dass ein Fuß abgebrochen war. Ich hätte mich mit der Lieferung eines Ersatzteils zufrieden gegeben, aber das ist im Prozess von Amazon nicht vorgesehen. Während ich so mit Amazon über die Rückabwicklung verhandelte überdachte ich nochmal die Eigenschaften der Säge und meine Anforderungen, die ich bisher hatte und die in der nächsten Zeit auf mich zukommen würden. Bei der Terrassenüberdachung würde ich vor allem Balken schneiden müssen. Das sind eher kurze Schnitte durch dickes Holz. "Ablängen" ist eigentlich auch die häufigste Aufgabe, die ich mit der Säge ausführe. Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit einer Kappsäge vermutlich erst einmal besser bedient wäre.
Also habe ich von den drei angebotenen Optionen für die Rückabwicklung die komplette Rücksendung und Erstattung gewählt. Stattdessen habe ich mir dann eine Metabo KGS 315 bestellt. "315" weil ich möglichst dicke Balken sägen können wollte. Dazu auch noch gleich einen Maschinenständer Metabo ksu 401. Wenn ich die Säge auf der Terrasse würde einsetzen wollen, kann ich sie schlecht auf dem Boden betreiben.
Als die Pakete dann erhalten und die Geräte aufgebaut habe, war ich doch etwas überrascht, dass sie SO groß sind! Aber sie machen einen soliden Eindruck und ich habe das Gefühl, gut damit bedient zu sein.
Nun war im Keller aber beim besten Willen kein Platz mehr für ein derartiges Monstrum! Es musste etwas passieren. Den gesamten Samstag habe ich gewütet, gestaubt und Sachen für den Recycling-Hof freigegeben. Das Ergebnis war, dass wenigstens der Boden wieder frei ist und die Maschine einen guten Platz gefunden hat, wo ich sie auch nutzen kann. Es sind noch ein paar Schlachtfelder offen, an die ich mich ranmachen muss. Die Werkbänke sind immer noch zugemüllt und es stehen noch immer zu viele Dinge im Raum, die eigentlich nicht hier her gehören. Ich werde mich in der nächsten Zeit auch diesen Herausforderungen stellen.
Vor allem werde ich dafür sorgen, dass Werken mit Holz wieder einen größeren Raum in meinem Leben einnimmt!
Der Anlass, hier eine Kehrtwende herbeizuführen, war ziemlich indirekt, aber nachhaltig. Ich hatte mir ein Wildwasserboot gekauft, dass ich nicht auch noch unter dem Carport lagern wollte. Stattdessen sollte hinter dem Haus ein kleiner Bootsschuppen entstehen, wo ich dieses und eventuell weitere Boote würde lagern können.
Irgendwie war mir etwas verloren gegangen, dem ich immer still nachgetrauert habe. Dass ich für diesen Bootsschuppen mit pimmeligem Werkzeug arbeiten muss, ging mir schon gewaltig auf die Nerven. Das war kein Zustand für die zwei Projekte, mit denen ich schon seit Jahren schwanger gang: der Überarbeitung und schließlich der Überdachung unserer Terrasse. Nach reichlich Überlegung fällte ich im Urlaub in Schweden den Entschluss, eine neue Säge zu kaufen. Es sollte die Metabo TS 254 sein. Die war transportabel, so dass ich sie sowohl im Keller wie auch auf der Terrasse würde einsetzen können.
Die Lieferung zog sich schon mal recht lange hin, und leider musste ich dann beim Auspacken erkennen, dass ein Fuß abgebrochen war. Ich hätte mich mit der Lieferung eines Ersatzteils zufrieden gegeben, aber das ist im Prozess von Amazon nicht vorgesehen. Während ich so mit Amazon über die Rückabwicklung verhandelte überdachte ich nochmal die Eigenschaften der Säge und meine Anforderungen, die ich bisher hatte und die in der nächsten Zeit auf mich zukommen würden. Bei der Terrassenüberdachung würde ich vor allem Balken schneiden müssen. Das sind eher kurze Schnitte durch dickes Holz. "Ablängen" ist eigentlich auch die häufigste Aufgabe, die ich mit der Säge ausführe. Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit einer Kappsäge vermutlich erst einmal besser bedient wäre.
Also habe ich von den drei angebotenen Optionen für die Rückabwicklung die komplette Rücksendung und Erstattung gewählt. Stattdessen habe ich mir dann eine Metabo KGS 315 bestellt. "315" weil ich möglichst dicke Balken sägen können wollte. Dazu auch noch gleich einen Maschinenständer Metabo ksu 401. Wenn ich die Säge auf der Terrasse würde einsetzen wollen, kann ich sie schlecht auf dem Boden betreiben.
Nun war im Keller aber beim besten Willen kein Platz mehr für ein derartiges Monstrum! Es musste etwas passieren. Den gesamten Samstag habe ich gewütet, gestaubt und Sachen für den Recycling-Hof freigegeben. Das Ergebnis war, dass wenigstens der Boden wieder frei ist und die Maschine einen guten Platz gefunden hat, wo ich sie auch nutzen kann. Es sind noch ein paar Schlachtfelder offen, an die ich mich ranmachen muss. Die Werkbänke sind immer noch zugemüllt und es stehen noch immer zu viele Dinge im Raum, die eigentlich nicht hier her gehören. Ich werde mich in der nächsten Zeit auch diesen Herausforderungen stellen.
Vor allem werde ich dafür sorgen, dass Werken mit Holz wieder einen größeren Raum in meinem Leben einnimmt!
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